

Unsere NABU-Aktiven engagieren sich gezielt für eine Reihe von bei uns beheimateten Tierarten - einige von ihnen stehen auf der Liste bedrohter Arten. Die Form der Unterstützung variiert dabei je nach Tierart.

Bei den Vögeln konzentrieren sich unsere Schutzmaßnahmen v.a. auf das Thema Nisthilfen. Die einzelnen Vogelarten stellen ganz unterschiedliche Ansprüche an ihren Brutplatz. Höhlen- und Nischenbrüter haben dabei vermehrt das Problem, dass Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind. Nischenbrüter vermissen zunehmend geeignete Brutnischen an Gebäuden. Hier können wir helfen, indem wir diese Lücken mit dem Anbringen von Nisthilfen wie z.B. Nistkästen schließen. Nistkästen erfüllen auch im Winter wichtige Aufgaben, denn sie dienen den Vögeln als warme Schlafstube.

Unsere Tätigkeiten umfassen dabei:
Wir betreuen eine Vielzahl katalogisierter Nisthilfen im Ermstal. Davon profitieren auch bedrohte Vogelarten wie Steinkauz, Schleiereule und Wasseramsel. Nachfolgend finden Sie einige Bildimpressionen dieser Tiere - per Mausklick lassen sich die Bilder vergrößern und Bildinformationen anzeigen.
Die nachtaktiven Fledermäuse benötigen eine "Unterkunft", in der sie sich tagsüber aufhalten und schlafen, ihre Jungen zur Welt bringen und aufziehen, sich paaren oder Winterschlaf halten können. Wir können ihnen mit Fledermauskästen eine solches Quartier bieten.
Kirchtürme sind optimale Orte, um Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und andere Arten einzurichten. Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten in Kirchtürmen ein. Der Kirchturm der Metzinger Martinskirche ist ein solcher Ort, welcher von unserer NABU-Gruppe entsprechend betreut wird. Dort befindet sich seit vielen Jahren eine Fledermaus-Kolonie. Zudem sind Turmfalkenpaare regelmäßige Brutgäste.
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Wohngemeinschaft im Glockenstuhl der Metzinger Martinskirche.
Foto: Albert Brodbeck/NABU Metzingen
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Mit den Wasserflächen in unseren Schutzgebieten bieten wir Fröschen und Kröten wertvolle Lebensräume und Laichplätze. Darüber hinaus schützen wir bei Bedarf den Frosch-/Krötenlaich durch Anbringen von Netzen im Uferbereich vor dem Zugriff durch Graureiher und andere Feinde.

