Vogel- und Insektentränke

Foto: Nabu / Rita Priemer
Foto: Nabu / Rita Priemer

In der warmen Jahreszeit finden die Vögel oft keine Wasserstellen, an denen sie ihren Durst löschen und baden können. Das gilt für die freie Natur ebenso wie für Gärten und Parks. Gartenbesitzer können das Problem wesentlich lindern, indem sie eine Dauertrinkstelle einrichten, die gleichzeitig als Vogelbad dient. Auch Insekten freuen sich über das Angebot und nutzen die Vogeltränke gleich mit. Geeignete Trinkschalen mit mindestens fünfzig Zentimeter hohem Sockel gibt es in Garten- und Baumärkten. Wichtig ist, dass die unmittelbare Umgebung im Radius von wenigstens zwei Metern frei ist von Büschen und anderen Versteckmöglichkeiten für Katzen und Sperber. Nur dann werden die Trinkstellen von den Vögeln angenommen. Außerdem sollte die Schale täglich mit einer Bürste gründlich gereinigt und  neu befüllt werden. Wo das unterbleibt, können sich Krankheitskeime einnisten, die sich in der warmen Witterung in kürzester Zeit so vermehren, dass sie den Vögeln mehr schaden als ihnen die Trinkstelle nützt. Alternativ zu diesen auf dem Boden aufzustellenden Trinkschalen bietet der Nabu-Shop Trinkteller an, die man an einer mitgelieferten dünnen Kette auf dem Balkon oder im Garten am Ast eines Baumes aufhängen kann.