„Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai

Foto: Dietrich Führer
Foto: Dietrich Führer

Das Männchen der Mönchsgrasmücke: Schwarzes Käppchen und laut flötend der Gesang.

Mitmachen und Gewinnen: ein Naturerlebnis der besonderen Art!

Am Wochenende vom 08. bis 10. Mai führt der NABU zum sechzehnten Mal seine bundesweite Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“ durch, um auf diese Weise Bestandsänderungen unserer einheimischen Arten festzustellen. Die NABU Gruppe Metzingen ruft wieder dazu auf, während einer Stunde die Vögel im Garten, im Park oder vom Balkon aus zu zählen und das Ergebnis dem Nabu online, telefonisch oder per Post zur zentralen Auswertung zu übermitteln. Um Mehrfachzählungen ein und desselben Vogels zu vermeiden, meldet man nur die höchste Anzahl einer Art, die sich gleichzeitig in Verlauf der Zählstunde zeigt. Ein Beispiel: Man sieht zunächst zwei Kohlmeisen gleichzeitig, aber kurz vor Zählende sogar deren vier, dann gilt nur die Zahl vier. Das ist sehr wichtig. Auch darf man keinesfalls Vögel melden, die man sonst täglich im Garten sieht, nur leider nicht in der Zählstunde. Auch wenn die Versuchung groß ist – das würde das Ergebnis verfälschen. Am einfachsten übermittelt man das Zählergebnis online an den NABU unter der Webadresse www.stunde-der-gartenvoegel.de. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Meldung auch per Post abgeben. Dazu werden ab dem 4. Mai in den Poststellen von Riederich, Grafenberg, Dettingen, Bad Urach sowie für Metzingen im Naturkostladen „Löwenzahn“ und in der Stadtbücherei Flyer ausgelegt. Wer mehr über die Welt der Vögel erfahren möchte, dem sei die App „Vogelwelt“ für iOS und Android empfohlen. Die kostenlos erhältliche Basisversion mit über tausend Fotos von 308 Arten machen diese App einzigartig. Vogelstimmen und Videos können hinzugekauft werden. Unter allen Teilnehmern der Zählaktion werden überdies schöne Gewinne verlost: Ferngläser, Nistkästen, Vogeltränken und einige andere nützliche Dinge warten auf die Gewinner. Der NABU hofft auf eine rege Teilnahme. Im letzten Jahr waren es bundesweit über 76.000 Naturfreunde, die mit ihren Beiträgen hervorragendes und repräsentatives Zahlenmaterial für die Forschung lieferten.