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Metzingen |
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Projekte Unser größtes (und kostspieligstes!) Projekt der letzten Jahre war die Errichtung eines Naturerlebnispfades aus Anlass des 100-jährigen Bestehens unserer Ortsgruppe im Jahre 2003. An zunächst fünf Stationen werden die ökologischen Zusammenhänge der örtlichen Lebensräume, wie Streuobstwiesen und Feuchtgebiete, dargestellt. (Durch Anklicken können Sie die einzelnen Tafeln groß stellen.)
Im Jahre 2008 wurde die Stationenanzahl in einer Gemeinschaftsaktion vieler NABU-Aktiver (auch Grundstücksbesitzern) mit den Mitarbeitern des Metzinger Forsthofes (Förster Ulrich Notz) und der EnBW (Betriebsleiter a. D. Ernst Sailer) auf zehn erhöht. Eine Beschreibung mit Fotos der neuen Stationen finden Sie hier. Dieses Projekt ist eingebunden in das "Rad- und Wanderwegekonzept Ermstal", das von den Ermstalgemeinden, den Naturschutzverbänden sowie den Obstanbaubetrieben, den Obstvereinen und -verarbeitern unterstützt wurde. Namhafte finanzielle Beträge aus dem landkreisweiten Förderprogramm "Plenum" und den Gemeindeverwaltungen machten das Projekt in der gewählten Form erst möglich. Der gesamte Wegeverlauf ist in eine topografische Wanderkarte im Maßstab 1 :
35 000 eingezeichnet, die
in einer überarbeiteten Neuauflage seit November
2006 bei den Ermstal-
Landkreisweite Erfassung von Schwarzspechthöhlenbäumen Im Albvorland ist der Schwarzspecht der einzige Großhöhlenbauer mit einer Vorliebe für mindestens 120 Jahre alte, starke und deshalb rotkernige Buchen. Der altersbedingte Rotkern im Inneren des Baumes ist besonders geeignet für den Höhlenbau. Das Stammholz ergibt aber auch ein individuelles Holzprodukt mit einer einzigartigen lebendigen Maserung. Deshalb ist der Schutz dieser Bäume ein wichtiges Erzeugerkriterium für Buchenholz im Landkreis Reutlingen und damit auch ein wichtiges Marketingargument für Produkte aus rotkernigem Buchenholz. Wie Möbel aus rotkerniger Buche wirken, sehen Sie auf dem rechten Bild. Eines unserer Mitglieder hat die Küche von einem Metzinger Schreinereibetrieb anfertigen lassen.
Fotos: Wikipedia Holger Wälde Der Einklang der Interessen von Natur und Mensch wird durch den ökologischen und den wirtschaftlichen Nutzen in besonderer Weise hergestellt, denn für die Artenvielfalt im Wald sind solche Schwarzspechthöhlenbäume von großer Bedeutung. Hohltaube, Dohle, Raufußkauz und manche andere Arten, die selbst keine Höhlen herstellen können, sind darauf angewiesen. Diese natürlichen Nistmöglichkeiten müssen Vorrang vor künstlichen Nisthilfen haben. Im Rahmen des NABU-PLENUM-Projektes 2005 wurden von September 2005 bis zum März 2006 im Landkreis Reutlingen auf cirka 280 km² Waldfläche 224 Großhöhlen- und 79 Horstbäume kartiert, markiert und so vor der Fällung bewahrt. Projektleiter ist Luis Sikora, vielen von uns seit Jahrzehnten bekannt für sein ehrenamtliches und auch berufliches Engagement. Die Bäume wurden mit GPS erfasst und in die Forstkarten digital eingearbeitet. Die Kreisforstverwaltung Reutlingen hat nicht nur die entsprechenden Genehmigungen erteilt, sondern das Projekt von Anfang an personell und fachlich gefördert. Im südlichen Metzinger Wald waren es (Stand April 2006) acht Schwarzspechthöhlenbäume, ausschließlich alte Rotbuchen, die so vor dem versehentlichen Fällen bewahrt werden.
Ganz allgemein haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:
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