Kirchengemeinde Neuhausen/Erms

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Aktuelle Veranstaltungen

TerminUhrzeitBezeichnungTreffpunktReferent
Sa, 16.09.17

18:30

 

 

Themenabend für Eltern mit Kindern

Parkplatz am Auchtertfriedhof

NABU Metzingen

NABU-Treff

Die Aktiven der NABU-Gruppe Metzingen treffen sich regelmäßig an einem Dienstag (meistens) im Nebenzimmer des Gasthauses Hirsch in Metzingen-Neuhausen, um sich auszutauschen und aktuelle Projekte zu bereden (jeweils 19.30 Uhr). Interessierte sind immer herzlich willkommen!

Termine NABU-Treff 2017

07.0228.0309.05.20.06.
18.07.05.09.10.10.07.11.05.12.

Aktuelles Naturgeschehen

(Fotos aktueller Beobachtungen, sofern nicht anders vermerkt, von A. Gorthner) 

Juli

März

02.04.2017: In den letzten Tagen waren nur noch wenige Kröten in den Fallen. Daher wurde der Zaun heute abgebaut. Insgesamt 1431 Lurche wurden in das Behelfs-Laichgewässer gebracht, davon 71 % Erdkröten.

19.03.2017: Die Lurchwanderung ist nun in Metzingen/ Glems am Schmiedstobelsee voll im Gange. An diesem Wochende wurden am Fangzaun über 300 Grasfrösche und Erdkröten aufgesammelt. Auch 4 Bergmolche waren erstmals dabei. Eindrücklich sind die Kontaktrufe der Kröten anzuhören.

Am 11.3.2017 konnte der Verein sich auf dem Kelternplatz mit einem Stand präsentieren. Aus diesem Anlaß erschien im Volksblatt/ SWP ein großformatiger Artikel über uns mit Schwerpunkt auf dem derzeitigen Großprojekt Sanierung Schmiedstobelsee: "Erweckt aus dem Dornröschenschlaf"

 

 

05.03.2017: Am Schmiedstobelsee wurde ein Amphibienzaun errichtet (Foto 1). Da das Gewässer  im Zuge der Sanierung  in den nächsten Wochen noch abgelassen ist, würden die zu ihrem angestammten Laichplatz wandernden Tiere ansonsten durch den Zufluss ausgespült werden. Statt dessen werden sie täglich aus den Fallen (siehe 2. Foto) abgesammelt und in den intakten Vorsee gebracht. Am 9. und 10. März setzte bei Regen und milden Nächten die Amphibienwanderung ein. Bereits an die hundert Tiere wurden inzwischen abgefangen, darunter neben Grasfröschen (Foto3) auch 30 % Erdkröten (Foto 4). Der erste Laich ist abgelegt.

Februar

15.02.2017: Eine Moschusente (Warzenente) landet in der Mühlwiesenstraße in Metzingen, rein zufällig vor dem Haus des NABU-Vogelfreundes Albrecht Gorthner. Das Tier war  nicht scheu, denn es ist ein Haustier südamerikanischer Abstammung. Schließlich gelingt es, den Vogel zum Abfliegen zu bewegen. Am nächsten Tag konnte man ihn mit Foto im SWP/ Volksblatt wiederfinden (Foto: Anne Leipold). Er war nämlich direkt zum Redaktionsgebäude geflogen - Was für ein Gespür für Publicity hatte diese (Zeitungs-) Ente ?! Die Bestimmung der Art wurde nachgeliefert und damit schaffte es der Vogel sogar noch in die Wochenkolumne des Volksblatts.

Januar

23.01.2017: Die Erms ist am Lindenplatz in Metzingen zugefroren. Dies ist eine Folge nicht nur der Kälte, sondern auch der Trockenheit dieses Winters. Seit 8 Tagen liegt der Temperaturmittelwert unter Null mit Minima bis - 12 °. Die kälteste Nacht  war bisher am 7.1. mit - 14,1 °C. Der Januar ist bis heute  mit -2,4 ° C der kälteste Monat seit Februar 2012. Damals fiel das Thermometer bis auf - 18,3° C - und trotzdem bildete sich damals kein Eis auf dem Fluß, weil er viel mehr Wasser führte. Seit August 2016 gab es viel zu wenig Regen. Im Dezember fielen sogar nur 8 mm. Daher fiel der Ermspegel Riederich am 20.1. auf ein Allzeittief von 29.6 cm (bisher 31 cm) - und das im Winter, wobei der trockenste Monat üblicherweise der September ist.

Dezember

Die schwimmende Pflanzeninsel im Glemser Stausee hat sich losgerissen und ist am Damm gestrandet. Inzwischen wurde sie zusammengewickelt wieder ins Wasser gebracht. Frost und Austrocknung haben jedoch Pflanzen und Tiere im Wurzelbereich vernichtet. Ob die ENBW ihr wieder zu neuem Leben verhilft?

November

Es wurde ein Steinkrebs entdeckt beim Ablass des Schmiedstobelweihers. Das ist insofern bemerkenswert, als diese einheimische Krebsart im Vorfluter Tiefenbach vor über 10 Jahren durch die Krebspest ausgerottet worden war. Inzwischen wurde er bei uns durch den eingebürgerten Cumberkrebs aus Nordamerika weitgehend verdrängt. (Foto: A. Brodbeck)

Oktober

Der Weiher in unserem Schutzgebiet "Schmiedstobel" wurde ab 5.10.16 abgelassen. Aus dem Restsee wurden die Fische abgefangen (Foto). Diese Maßnahme war nach 35 Jahren notwendig geworden, weil die Anreicherung von Schlamm und die Fäulnis des eingetragenen Pflanzenmaterials, vor allem Laub des üppigen Uferbewuchses, die Artenvielfalt drastisch verminderte. Nun kann der trockengefallene Seeboden an der Luft regenerieren. Die Wiederbefüllung ist bis Frühjahr 2018 geplant.

September

Das schilfähnliche aber exotische Miscanthus-Gras  tritt am Ufer des Schmiedstobel-Vorsees auf. Es ist  feuchtigkeits-liebend und wächst bis zu stattlichen 2,5 m Höhe. Es blüht erst Ende September. Daher war es notwendig, seinen Bereich nahe des Seeufers vom Mulchen im Juli auszusparen.

August

Die Wasserfarbe des Schmiedstobelsees ist immer kakaobraun. Dies ist kein eingeschwemmter Schmutz, sondern wird durch das Plankton verursacht. Das sind frei schwebende oder schwimmende Kleinstlebewesen. Der Nachweis gelang jetzt durch eine mikroskopische Untersuchung: Es gibt eine Massenentwicklung der braun gefärbten Hörnchenalge Ceratium (Foto oben rechts), die zu den Panzeralgen (Dinoflagellaten) gehört. Dies steht im Zusammenhang mit den ökologischen Problem, die der See seit einigen Jahren hat.

Juli

18.07.16: Der Schmiedstobel-Vorsee hat sich seit der Flutkatastrophe 2013, wonach er neu angelegt werden musste, prächtig entwickelt. Ein üppiger Bestand an Wasserpflanzen (v.a. Krauses Laichkraut) hat sich in diesem Sommer etabliert. Die schwimmenden Pflanzeninseln am linken Seeufer (weiße Hinweislinie)  werden z.Zt. vom lila blühenden Blutweiderich dominiert (Zoom-Bild rechts oben), der sich auch schon wie gewünscht, am Ufer ausgebreitet hat. Ein Bestand von hohem Gras  im Vordergrund (Wasserschwaden) wurde vom Mulchen ausgenommen, weil er spät blüht und als Schilfrohr-Ersatz erhalten werden soll.

Die Grünflächen unserer Schutzgebiete konnten zum ersten mal mit einem kleinen und dadurch flexiblen Mulcher gepflegt werden. Dieser kann auch - wie für eine erhöhte Vielfalt von spätblühenden Wiesenpflanzen gewünscht  - noch zu einem Zeitpunkt eingesetzt werden, wenn das lange Gras schon umgefallen ist. Das feine Häckselgut wird schneller abgebaut als gemähtes und nicht abgeräumtes Gras, was sonst vor allem die unliebsamen Brombeeren aufkommen läßt.

18.07.16: Am Schmiedstobelsee sind gleich zwei junge (diesjährige) Eisvögel beobachtet worden. Sie machen Jagd auf Libellen an der Wasseroberfläche - notgedrungen, denn Fische sind z.Zt. im See nicht mehr vorhanden.

Juni

07.06.2016: Eine Bisamratte wurde am Ufer der Erms in Metzingen gesichtet.

Mai

22.05.2016: Es ist bekannt, dass viele Besucher der Outletcity  in Metzingen aus China kommen. Nun hat die Vogelwelt nachgezogen: Ein Pärchen der Mandarin-Ente (siehe Foto) hat sich auf der Erms am Lindenplatz eingestellt. Gleichzeitig tauchte dort ein zwar bei uns heimisches, aber hier eher unerwartetes Teichhuhn auf. Als dann auch noch ein leibhaftiger Teichrohrsänger aus dem Gebüsch am Fundament des "Gummibärenlandes" schmetterte, war die Exotenrunde komplett.

April

Der Schmiedstobelsee hat nach 35 Jahren seines Bestehens ökologische Probleme. So tauchen z.B. in diesem Frühjahr Flecken aus Blaualgen auf, die wohl die gesamte Bodenfläche überzogen und somit alles höhere Leben im Sediment erstickt haben. Wir wollen den See im Herbst ablassen und sanieren - eine Mammutaufgabe, auch in finanzieller Hinsicht.

März

04.03.16: Nach 2-jähriger Vorbereitung konnte am Lindenplatz gegenüber Mc Donald's unsere Schautafel zur Graureiher-Kolonie angebracht werden.

01.03.2016: Die ersten Laichballen vom Grasfrosch wurden auf Metzinger Gemarkung im Seebachtal entdeckt. Am 06.03.16 waren im Bebenholzteich 15 Laichballen gezählt worden. Am Schmiedstobel-Vorsee ist eine Beobachtung nicht mehr möglich, weil er komplett abgesperrt wurde.

Februar

18.02.2016: Frühlings Erwachen am Schmiedstobelsee. Die ersten Lurcheier wurden entdeckt, wahrscheinlich von der Gelbbauchunke, da es nur einzelne, runde Eier sind und keine längsovalen, wie vom Molch. Sie wurden genau in die grünen Fadenalgen gelegt, die von Teichbesitzern sonst gerne entfernt werden. Dort sind sie nämlich geschützt, werden mit Sauerstoff versorgt und dienen den Kaulquappen zum Fressen.

Januar

25.01.2016: Die ersten 4 Graureiher wurden heute im Mühlwiesenfriedhof auf den Nestern gesichtet. Das ist mehr als 2 Wochen später als in den Vorjahren. Sie stoßen auch gellende Schreie aus, um einen Partner anzulocken.

20.01.2016: Winterlinge in Metzingen - Das war noch nichts mit dem Vorfrühling!

Blüte in den Vorjahren  18.02.10  und 04.02.11

Dezember

05.12.2015: Einer der Eisvögel an der Erms in Metzingen, wie er sich den ganzen Sommer über, dank des niedrigen Wasserstandes, hier aufgehalten hat. Es war sogar ein Pärchen. Jedoch brüten könnten sie nicht, da das Ufer für den Bau einer Brutröhre ungeeignet ist. Da wollen wir bald Abhilfe schaffen.

November

Die Graureiher-Kolonie auf dem Mühlwiesenfriedhof hat jetzt ein Hinweisschild erhalten. Passanten sollen auf die Nester, die sich ab Januar wieder mit den Reihern bevölkern,  aufmerksam gemacht werden. Wer nähere Infos möchte, kann dies mittels Smartphone über die dort abgedruckten QR-Codes in 4 verschiedenen Sprachen inklusive chinesisch bekommen.

Diesen Monat gibt es keine Naturbild, sondern die Adresse unserer Homepage als QR-Code, für den schnellen Zugang mittels Smartphone. Dies ist eine Kopiervorlage zu Werbezwecken.

Oktober

Dies ist unser erster, kürzlich aufgehängter Nistkasten für den Wiedehopf. Der attraktive Vogel war bis vor einigen Jahrzehnten noch Brutvogel im Albvorland. Nun möchte der NABU Metzingen - parallel zu einem größeren Projekt im Landkreis Esslingen - die Wiederansiedlung mit Nisthilfen fördern.

Sie können mitmachen, denn wir suchen geeignete Plätze für weitere Kästen: Wenn Sie um Metzingen in sonniger Lage ein Gütle mit Hütte besitzen, bitten wir um Nachricht.

September

07.09.2015: Am Schmiedstobelsee ist eine Wasserralle gesichtet worden. Der scheue und in der Regel versteckt lebende Vogel ist nur schwer zu beobachten. In den Morgenstunden des folgenden Tages waren jedoch Rufe und das typische Quieken (214 kB) mehrfach zu hören ("Wasserschwein"). In einem kurzen Moment der Sichtbarkeit gelang dieses Foto.

August

Es tut sich gerade viel am Schmiedstobelsee: Am 10.8.15 wurde der Inhalt der Schaukästen erneuert. Nun werden aktuelle Beobachtungen der letzten beiden Jahren mit Fotos in Szene gesetzt. Abgebildet ist hier der "untere" Kasten, am See neben dem Hochstand, der v.a. die mit bisher 61 Arten doch ganz reichhaltige Vogelwelt beleuchtet. (Bitte Bild zur Vergrößerung anklicken: Ersetzt jedoch einen gelegentlichen Besuch "in natura" bei unserem Biotop nicht!)

Juli

Am Schmiedstobelsee ist der neue Hochstand fertig geworden, an gleicher Stelle und in gleicher Bauweise wie sein Vorgänger, der marode geworden war und entfernt werden musste. Im See wurde der Ausflussschacht von Zweigen befreit, sodass nun die Aussicht vom Hochstand wieder umfassend ist. Am Schacht ist seit 15.7.15 eine schwimmende Pflanzeninsel von 3 qm angebracht, wie auch schon seit Herbst 2014 im Glemser Stausee. Eine weitere Insel schwimmt auch im oberen Schmiedstobel-Teich. Die Sumpfpflanzen sollen sich von dort aus vermehren und die Teichufer bewachsen.

Juni

Die neue Vogelstimmen-Station ist am Glemser Stausee (Nordostecke) errichtet. Von 6 verschiedenen Singvögeln, wie sie in der Umgebung vorkommen, kann auf Knopfdruck deren Gesang abgerufen werden.

Die schwimmende Pflanzeninsel im Glemser Stausee steht jetzt in voller Blüte.

Von der Errichtung gibt es einen Bericht in der Quartalszeitschrift der ENBW

17.06.2015: Das junge Blässhuhn am Schmiedstobelsee hat nun seine rote Kopffarbe verloren und bewegt sich schon recht unabhängig von den Eltern.

02.06.2015: Die Blässhühner am Schmiedstobelsee haben Nachwuchs. Am 25.05. zeigten sich die beiden Eltern erstmals gemeinsam mit ihren 2 Jungen (siehe Foto). Nach einer Woche war jedoch nur noch ein Jungvogel übrig. Der Bruterfolg war außerdem nur halb so groß wie im Vorjahr und einen Monat später geschlüpft.

Mai

09.05.2015: Eine Ringelnatter ruht zwischen Rohrkolben am Ufer des Schmiedstobelsees. Auch schwimmend wurde sie schon beobachtet, wobei ihre stattliche Länge von ca. 1,2 m zur Geltung kam.

05.05.2015, Glemser Stausee. Ein Paar Flußregenpfeifer an der Schotterrampe, die im vergangenen Jahr nach dem Ablassen des Stausees hergestellt wurde. Ein Individuum war schon im Vorjahr am 23.4. 14 im abgelassenen Seebecken gesehen worden. Sonst nur seltener Durchzügler im Landkreis. Anwesend, mit Unterbrechungen, bis 15.05. Leider kein Brutversuch.

April

28.04.2015: 5 Brandgänse, Glemser Stausee, gegen 18 Uhr rastend

23.04.2015: 1 Wiedehopf, Glemser Stausee, trinkend. Bisher wurden in diesem Jahr im LKR Reutlingen schon vier mal Wiedehopfe gesichtet. Könnte er wieder Brutvogel werden?

In der Graureiher-Kolonie auf dem Mühlwiesen-Friedhof in Metzingen sind die diesjährigen Jungen am 9.4.15 schon recht groß.

März

Eine erste Welle von Grasfröschen hat den Schmiedstobelsee am 11.3.15 erreicht. Die Erdkröten kamen etliche Zeit später hinzu.

Februar

Erstmalig hat auf dem Glemser Stausee am 11.2.15 eine Brandgans auf dem Zug gerastet und auch die schwimmende Pflanzeninsel aufgesucht.

Januar

Brutbeginn am 30.1.2015 im ersten Horst der Graureiherkolonie im Südteil des Mühlwiesenfriedhofs.

 

Aktiv mitmachen

Sie möchten bei einzelnen Aktionen oder Arbeitseinsätzen mitmachen? Kein Problem: Im  Terminkalender finden Sie eine Auswahl von Möglichkeiten. Es wäre schön, wenn Sie kämen! Einzelheiten zu den jeweiligen Einsätzen können Sie bei unseren Ansprechpartnern erfahren, sehen Sie dazu die Kontaktseite.